Bioverfügbarkeit von Kalium
Umfassende Informationen über Bioverfügbarkeit von Kalium. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Kalium aus Lebensmitteln wird sehr gut aufgenommen (~90 %).
- Verluste entstehen v. a. beim Kochen (Auslaugen).
- Die Nieren regeln den Spiegel, nicht der Darm.
Anders als bei Eisen oder Zink ist die Aufnahme von Kalium kein Engpass – fast alles kommt an. Der Körper steuert die Bilanz über die Ausscheidung.
Aufnahme und Verluste
Kalium wird im Dünndarm zu rund 90 % resorbiert. Die eigentliche Regulation übernehmen die Nieren, die Überschuss ausscheiden. Relevante Verluste entstehen beim Kochen, weil das wasserlösliche Kalium ins Kochwasser übergeht.
Häufige Fragen
Wie vermeide ich Kochverluste?
Dämpfen statt Kochen, wenig Wasser verwenden oder das Kochwasser weiterverarbeiten.
Quellen: DGE-Schätzwert (Kalium: 4000 mg/Tag Erwachsene); EFSA Health Claims. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.
Top-Lebensmittel mit kalium
Gehalt je 100 g · Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS 4.0)
| Lebensmittel | je 100 g |
|---|---|
| Nori-Blatt geröstet | 2235 mg |
| Kastanienmehl | 2001.1 mg |
| Palmenherz roh | 1810 mg |
| Hefe Flocken/Nährhefe | 1800 mg |
| Sojamehl vollfett | 1764 mg |
| Limabohne (Butterbohne Mondbohne) reif | 1750 mg |
| Sojabohne reif | 1729 mg |
| Kidneybohne reif | 1640 mg |
| Melasse | 1610 mg |
| Kartoffelchips energiereduziert | 1380 mg |
| Gartenbohne reif | 1337 mg |
| Edelkastanie/Marone, gebacken | 1273.8 mg |
Werte je 100 g essbarer Anteil, gerundet. Mehr im Nährwert-Tool.