Kaliummangel Risikogruppen
Umfassende Informationen über Kaliummangel Risikogruppen. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Risiko: Menschen mit Diuretika, Herzpatienten.
- Auch: Magen-Darm-Erkrankungen, Essstörungen.
- Bei diesen Gruppen wird Kalium oft überwacht.
Kaliummangel trifft vor allem Menschen mit erhöhten Verlusten – meist im medizinischen Kontext.
Die wichtigsten Risikogruppen
- Diuretika-Einnahme (Bluthochdruck, Herzschwäche).
- Chronischer Durchfall/Erbrechen, Abführmittelmissbrauch.
- Essstörungen (Bulimie).
- Hormonstörungen (Hyperaldosteronismus).
💡 Hinweis
Manche Diuretika sind „kaliumsparend" – hier ist eher das Gegenteil (zu viel Kalium) zu beachten.
Häufige Fragen
Muss ich bei Wassertabletten Kalium nehmen?
Nur nach ärztlicher Anweisung – manche Diuretika senken, andere erhöhen Kalium.
Quellen: DGE-Schätzwert (Kalium: 4000 mg/Tag Erwachsene); EFSA Health Claims. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.
Top-Lebensmittel mit kalium
Gehalt je 100 g · Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS 4.0)
| Lebensmittel | je 100 g |
|---|---|
| Nori-Blatt geröstet | 2235 mg |
| Kastanienmehl | 2001.1 mg |
| Palmenherz roh | 1810 mg |
| Hefe Flocken/Nährhefe | 1800 mg |
| Sojamehl vollfett | 1764 mg |
| Limabohne (Butterbohne Mondbohne) reif | 1750 mg |
| Sojabohne reif | 1729 mg |
| Kidneybohne reif | 1640 mg |
| Melasse | 1610 mg |
| Kartoffelchips energiereduziert | 1380 mg |
| Gartenbohne reif | 1337 mg |
| Edelkastanie/Marone, gebacken | 1273.8 mg |
Werte je 100 g essbarer Anteil, gerundet. Mehr im Nährwert-Tool.