Molybdän Wechselwirkungen
Sicherheitshinweise: Molybdän Wechselwirkungen. Was du bei Einnahme und Dosierung beachten solltest.
Inhalt
Auf einen Blick
- Kupfer ist der wichtigste Gegenspieler.
- Sulfat beeinflusst den Molybdänhaushalt.
- Sonst kaum relevante Wechselwirkungen.
Molybdäns Wechselwirkungen drehen sich vor allem um Kupfer – ein klassisches Mineral-Gegenspielerpaar.
Wichtige Wechselwirkungen
- Kupfer: hohe Molybdän- (plus Sulfat-)Mengen senken die Kupferverwertung; umgekehrt kann viel Kupfer den Molybdäneffekt mindern. (Dieser Antagonismus wird therapeutisch sogar genutzt – Tetrathiomolybdat bei Morbus Wilson, um Kupfer zu binden.)
- Sulfat: konkurriert mit Molybdat um Transportwege.
Häufige Fragen
Was hat Molybdän mit Morbus Wilson zu tun?
Eine Molybdän-Verbindung (Tetrathiomolybdat) bindet überschüssiges Kupfer – ein Medikament bei der Kupferspeicherkrankheit.
Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.