Bioverfügbarkeit von Molybdän
Umfassende Informationen über Bioverfügbarkeit von Molybdän. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Molybdän wird sehr gut aufgenommen (~50–90 %).
- Als Molybdat leicht resorbierbar.
- Sehr hohes Kupfer/Sulfat kann die Aufnahme mindern.
Anders als viele Spurenelemente wird Molybdän hervorragend aufgenommen – ein weiterer Grund, warum Mangel praktisch nie vorkommt.
Aufnahme
Molybdän liegt in Lebensmitteln meist als gut lösliches Molybdat vor und wird im Dünndarm zu einem hohen Anteil resorbiert. Sehr hohe Mengen an Kupfer oder Sulfat können die Aufnahme bzw. den Stoffwechsel beeinflussen (gegenseitige Wechselwirkung).
Häufige Fragen
Muss ich die Aufnahme fördern?
Nein – Molybdän wird ohnehin sehr gut aufgenommen.
Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.