Molybdän Überdosierung
Sicherheitshinweise: Molybdän Überdosierung. Was du bei Einnahme und Dosierung beachten solltest.
Inhalt
Auf einen Blick
- Obergrenze (EFSA): 600 µg/Tag.
- Sehr hohe Mengen → Kupfermangel, erhöhte Harnsäure.
- Über Lebensmittel praktisch nicht erreichbar.
Molybdän-Überdosierung ist selten – sie betrifft fast nur Hochdosis-Präparate oder stark belastete Regionen.
Was zu viel Molybdän anrichtet
- Kupfer-Antagonismus: sehr viel Molybdän (oft mit Sulfat) kann die Kupferverwertung stören – bei Tieren ein bekanntes Problem.
- Harnsäure: über die Xanthinoxidase kann hohe Molybdänzufuhr die Harnsäure erhöhen (Gicht-ähnliche Beschwerden in einigen Regionen beobachtet).
⚠️ Wichtig
Über normale Lebensmittel ist eine Überdosierung praktisch ausgeschlossen – Vorsicht gilt nur bei Hochdosis-Präparaten.
Häufige Fragen
Kann Molybdän Kupfermangel machen?
Nur bei sehr hoher, dauerhafter Zufuhr (untypisch beim Menschen).
Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.