Sicherheit ★ Kernartikel Aktualisiert: Juli 2026 · ca. 1 Min.

Molybdän Überdosierung

Sicherheitshinweise: Molybdän Überdosierung. Was du bei Einnahme und Dosierung beachten solltest.

Lebensmittel mit molybdaen
Inhalt

Auf einen Blick

  • Obergrenze (EFSA): 600 µg/Tag.
  • Sehr hohe Mengen → Kupfermangel, erhöhte Harnsäure.
  • Über Lebensmittel praktisch nicht erreichbar.

Molybdän-Überdosierung ist selten – sie betrifft fast nur Hochdosis-Präparate oder stark belastete Regionen.

Was zu viel Molybdän anrichtet

  • Kupfer-Antagonismus: sehr viel Molybdän (oft mit Sulfat) kann die Kupferverwertung stören – bei Tieren ein bekanntes Problem.
  • Harnsäure: über die Xanthinoxidase kann hohe Molybdänzufuhr die Harnsäure erhöhen (Gicht-ähnliche Beschwerden in einigen Regionen beobachtet).

⚠️ Wichtig

Über normale Lebensmittel ist eine Überdosierung praktisch ausgeschlossen – Vorsicht gilt nur bei Hochdosis-Präparaten.

Häufige Fragen

Kann Molybdän Kupfermangel machen?

Nur bei sehr hoher, dauerhafter Zufuhr (untypisch beim Menschen).

Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.