Omega-6-Fettsäuren
Omega-6-Fettsäuren: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Omega-6 (v. a. Linolsäure) ist essenziell.
- In Sonnenblumen-, Distel-, Maiskeimöl reichlich.
- Problem ist nicht Omega-6 selbst, sondern der Überschuss.
Omega-6 ist der oft missverstandene Gegenspieler von Omega-3 – lebensnotwendig, aber in der modernen Ernährung im Überfluss vorhanden.
Funktion und Quellen
Die wichtigste Omega-6-Fettsäure ist Linolsäure – essenziell für Haut und Zellmembranen. Sie steckt reichlich in vielen Pflanzenölen (Sonnenblume, Distel, Mais, Soja) und damit in Fertigprodukten.
Das Balance-Problem
Omega-6 und Omega-3 konkurrieren um dieselben Enzyme. Ein starkes Übergewicht von Omega-6 verschiebt die Botenstoff-Balance Richtung Entzündung. Ziel ist daher, Omega-6 nicht zu erhöhen und gleichzeitig mehr Omega-3 zu essen.
Häufige Fragen
Soll ich Omega-6 meiden?
Nicht meiden, aber nicht im Überschuss – und Omega-3 erhöhen.
Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.