Essenzielle Fettsäuren
Essenzielle Fettsäuren: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Essenziell: ALA (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6).
- Der Körper kann sie nicht selbst bilden.
- Daraus entstehen EPA/DHA bzw. weitere Fettsäuren.
„Essenziell" heißt: lebensnotwendig und nicht selbst herstellbar. Bei den Fetten betrifft das genau zwei Fettsäuren – die Ausgangspunkte der ganzen Omega-Familie.
Die zwei essenziellen Fettsäuren
- Alpha-Linolensäure (ALA, Omega-3): Vorstufe von EPA und DHA.
- Linolsäure (LA, Omega-6): Vorstufe von Arachidonsäure u. a.
Aus ihnen baut der Körper – mit begrenzter Effizienz – die längerkettigen Fettsäuren. Weil die Umwandlung von ALA zu EPA/DHA gering ist, gelten EPA/DHA praktisch als „bedingt essenziell".
Häufige Fragen
Wie decke ich essenzielle Fettsäuren?
Omega-6 ist überall reichlich; bei Omega-3 gezielt Leinöl/Walnüsse und Fisch/Algenöl.
Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.