Selen bei Autoimmunerkrankungen
Umfassende Informationen über Selen bei Autoimmunerkrankungen. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Bei Hashimoto kann Selen die Antikörper (TPO-AK) senken.
- Ein klarer Langzeitnutzen ist nicht gesichert.
- Einsatz nur ärztlich und nicht hochdosiert.
Selen ist das am meisten diskutierte Spurenelement bei Schilddrüsen-Autoimmunerkrankungen – mit echten Hinweisen, aber ohne endgültigen Beweis.
Was bekannt ist
Bei Hashimoto-Thyreoiditis senkte Selen (oft 200 µg Selenomethionin) in Studien teils die TPO-Antikörper. Ob das den Krankheitsverlauf langfristig verbessert, ist aber nicht belegt. Auch bei der Basedow-Augenerkrankung wird Selen untersucht.
⚠️ Wichtig
Selen ersetzt keine Schilddrüsentherapie und sollte nur nach ärztlicher Rücksprache (wegen der engen Sicherheitsspanne) eingesetzt werden.
Häufige Fragen
Soll ich bei Hashimoto Selen nehmen?
Das gehört ärztlich entschieden – Status prüfen, nicht eigenmächtig dauerhaft hochdosieren.
Quellen: DGE-Schätzwert (Selen: 70 µg M / 60 µg F); EFSA Health Claims & UL 300 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.