Molybdänaufnahme und Resorption
Umfassende Informationen über Molybdänaufnahme und Resorption. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Resorption im Dünndarm, hoch.
- Reguliert v. a. über die Ausscheidung.
- Wechselwirkung mit Kupfer/Sulfat.
Bei Molybdän reguliert der Körper die Bilanz nicht über die Aufnahme (die ist hoch), sondern über die renale Ausscheidung.
Wie es funktioniert
Molybdat wird im Dünndarm effizient aufgenommen. Steigt die Zufuhr, scheidet die Niere entsprechend mehr aus, sodass der Spiegel stabil bleibt. Sehr hohe Sulfat- oder Kupfermengen können den Molybdänhaushalt beeinflussen (Molybdän und Kupfer sind Gegenspieler).
Häufige Fragen
Kann ich Molybdän überladen?
Bei gesunder Niere kaum – Überschuss wird zuverlässig ausgeschieden.
Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.