Tiefer eintauchen Aktualisiert: Juli 2026 · ca. 1 Min.

Molybdän und Schwefelstoffwechsel

Umfassende Informationen über Molybdän und Schwefelstoffwechsel. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.

Lebensmittel mit molybdaen
Inhalt

Auf einen Blick

  • Molybdän ist zentral im Schwefel-Aminosäurestoffwechsel (EFSA).
  • Über die Sulfitoxidase entgiftet es Sulfit.
  • Wichtig beim Abbau von Cystein/Methionin.

Schwefel ist im Körper ein zweischneidiges Element – nützlich in Aminosäuren, gefährlich als Sulfit. Molybdän sorgt dafür, dass die Bilanz stimmt.

Molybdän und der Schwefelweg

Beim Abbau der schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin fällt Sulfit an. Die molybdänabhängige Sulfitoxidase wandelt es in harmloses Sulfat um. Deshalb gilt der EFSA-Claim „trägt zu einem normalen Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren bei".

Häufige Fragen

Warum ist der Schwefelabbau wichtig?

Weil sich sonst giftiges Sulfit anstauen würde – Molybdän verhindert das.

Quellen: DGE-Schätzwert (Molybdän: 50–100 µg/Tag); EFSA Health Claim (Schwefel-Aminosäuren) & UL 600 µg/Tag. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.