Iod und Schilddrüse
Umfassende Informationen über Iod und Schilddrüse. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Die Schilddrüse speichert und nutzt Iod.
- Bei Mangel vergrößert sie sich (Kropf).
- Zu viel Iod kann eine kranke Schilddrüse stören.
Iod und Schilddrüse sind untrennbar: Die Schilddrüse ist praktisch das einzige Organ, das Iod aktiv anreichert – um daraus Hormone zu bauen.
Wie die Schilddrüse Iod nutzt
Sie nimmt Iod aus dem Blut auf, speichert es und bildet daraus T3 und T4. Bei Iodmangel versucht sie das durch Wachstum auszugleichen – es entsteht ein Kropf (Struma).
⚠️ Wichtig
Bei Schilddrüsenerkrankungen (Autonomie, Hashimoto, Basedow) gehört Iod in ärztliche Hände – zu viel kann schaden.
Häufige Fragen
Ist Iod bei Hashimoto verboten?
Normale Iodmengen aus der Ernährung sind meist ok; Hochdosis nur ärztlich.
Quellen: DGE-Referenzwerte (Iod/Jod: 200 µg Erwachsene); EFSA UL 600 µg/Tag. „Iod" und „Jod" bezeichnen denselben Nährstoff. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.