Verstehen Aktualisiert: August 2026 · ca. 1 Min.

Omega-3 zu Omega-6: das Verhältnis

Omega-3 zu Omega-6: das Verhältnis: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.

Lebensmittel mit Omega-3 Fettsäuren
Inhalt

Auf einen Blick

  • Beide sind essenziell, aber Gegenspieler.
  • Die westliche Kost liefert viel zu viel Omega-6.
  • Ziel: weniger Omega-6-Öle, mehr Omega-3.

Bei Omega-Fettsäuren geht es nicht nur um Mengen, sondern um Balance. Omega-3 und Omega-6 konkurrieren um dieselben Enzyme – das Verhältnis prägt die Entzündungslage.

Warum das Verhältnis zählt

Aus Omega-6 entstehen eher entzündungsfördernde, aus Omega-3 eher entzündungsdämpfende Botenstoffe. In der modernen Ernährung liegt das Verhältnis oft bei 15:1 oder höher (Omega-6 zu Omega-3) – günstiger wären Werte Richtung 5:1 oder besser.

Was hilft

  • Weniger Sonnenblumen-/Distel-/Maiskeimöl und Fertigprodukte.
  • Mehr Omega-3 (Fisch/Algenöl, Leinöl, Raps).

Häufige Fragen

Ist Omega-6 schlecht?

Nein, es ist essenziell – problematisch ist nur der starke Überschuss gegenüber Omega-3.

Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.

📊 Infografik: Die Omega-3 Fettsäuren-reichsten Lebensmittel Top-10-Diagramm, Tagesbedarf nach Alter & Geschlecht und Portionstipps