Omega-3 zu Omega-6: das Verhältnis
Omega-3 zu Omega-6: das Verhältnis: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Beide sind essenziell, aber Gegenspieler.
- Die westliche Kost liefert viel zu viel Omega-6.
- Ziel: weniger Omega-6-Öle, mehr Omega-3.
Bei Omega-Fettsäuren geht es nicht nur um Mengen, sondern um Balance. Omega-3 und Omega-6 konkurrieren um dieselben Enzyme – das Verhältnis prägt die Entzündungslage.
Warum das Verhältnis zählt
Aus Omega-6 entstehen eher entzündungsfördernde, aus Omega-3 eher entzündungsdämpfende Botenstoffe. In der modernen Ernährung liegt das Verhältnis oft bei 15:1 oder höher (Omega-6 zu Omega-3) – günstiger wären Werte Richtung 5:1 oder besser.
Was hilft
- Weniger Sonnenblumen-/Distel-/Maiskeimöl und Fertigprodukte.
- Mehr Omega-3 (Fisch/Algenöl, Leinöl, Raps).
Häufige Fragen
Ist Omega-6 schlecht?
Nein, es ist essenziell – problematisch ist nur der starke Überschuss gegenüber Omega-3.
Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.