Studienlage Aktualisiert: Juni 2026 · ca. 1 Min.

Omega-3 und Entzündung

Omega-3 und Entzündung: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.

Lebensmittel mit Omega-3 Fettsäuren
Inhalt

Auf einen Blick

  • EPA/DHA sind Ausgangsstoff entzündungsdämpfender Botenstoffe.
  • Omega-6 liefert eher entzündungsfördernde – das Verhältnis zählt.
  • Bei entzündlichen Erkrankungen (z. B. Rheuma) teils unterstützend.

Einer der spannendsten Omega-3-Effekte betrifft Entzündungen: EPA und DHA verschieben die Balance der körpereigenen Botenstoffe in Richtung „beruhigend".

Wie das funktioniert

Aus Omega-3 entstehen entzündungsauflösende Botenstoffe (z. B. Resolvine), aus Omega-6 eher entzündungsfördernde. Ein günstiges Omega-3/Omega-6-Verhältnis unterstützt daher die Entzündungsregulation.

Praktischer Nutzen

Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis kann hochdosiertes EPA/DHA unterstützend wirken (z. B. Morgensteifigkeit) – als Ergänzung, nicht als Ersatz der Therapie.

Häufige Fragen

Hilft Omega-3 bei Gelenkschmerzen?

Bei entzündlichem Rheuma teils unterstützend; bei Arthrose weniger belegt.

Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.

📊 Infografik: Die Omega-3 Fettsäuren-reichsten Lebensmittel Top-10-Diagramm, Tagesbedarf nach Alter & Geschlecht und Portionstipps