Omega-3 und Entzündung
Omega-3 und Entzündung: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- EPA/DHA sind Ausgangsstoff entzündungsdämpfender Botenstoffe.
- Omega-6 liefert eher entzündungsfördernde – das Verhältnis zählt.
- Bei entzündlichen Erkrankungen (z. B. Rheuma) teils unterstützend.
Einer der spannendsten Omega-3-Effekte betrifft Entzündungen: EPA und DHA verschieben die Balance der körpereigenen Botenstoffe in Richtung „beruhigend".
Wie das funktioniert
Aus Omega-3 entstehen entzündungsauflösende Botenstoffe (z. B. Resolvine), aus Omega-6 eher entzündungsfördernde. Ein günstiges Omega-3/Omega-6-Verhältnis unterstützt daher die Entzündungsregulation.
Praktischer Nutzen
Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis kann hochdosiertes EPA/DHA unterstützend wirken (z. B. Morgensteifigkeit) – als Ergänzung, nicht als Ersatz der Therapie.
Häufige Fragen
Hilft Omega-3 bei Gelenkschmerzen?
Bei entzündlichem Rheuma teils unterstützend; bei Arthrose weniger belegt.
Quellen: DGE/EFSA (EPA+DHA 250 mg/Tag; DHA-Claims Gehirn/Augen). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.