Welches Zink? Zinkformen im Vergleich
Welches Zink? Zinkformen im Vergleich: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Organische Salze (Citrat, Picolinat, Histidin, Gluconat) werden gut aufgenommen.
- Zinkoxid ist günstig, aber schlechter verfügbar.
- Entscheidend: elementares Zink + Verträglichkeit.
Im Regal stehen viele Zinkformen – die Verwirrung ist groß. Die gute Nachricht: Für die Versorgung reichen ein paar einfache Regeln.
Die Formen im Überblick
| Form | Aufnahme | Eignung |
|---|---|---|
| Zinkpicolinat | sehr gut | Mangel, max. Aufnahme |
| Zink-Histidin | sehr gut | Premium |
| Zinkcitrat | sehr gut | Allrounder |
| Zinkgluconat | gut | günstig, Lutschtabletten |
| Zinksulfat | gut | günstig, magenempfindlich |
| Zinkoxid | mäßig | günstig, Salben |
💡 Faustregel
Im Zweifel Zinkcitrat: gute Aufnahme, gut verträglich, fairer Preis. Immer auf die mg elementares Zink schauen.
Häufige Fragen
Ist Zinkoxid schlecht?
Nicht schlecht, nur schlechter verfügbar – als Salbe aber sinnvoll.
Quellen: DGE-Referenzwerte (Zink, phytatabhängig); EFSA Health Claims & UL (25 mg/Tag). Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.