Wie Peptidhormone wirken
Wie Peptidhormone wirken: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Peptidhormone binden an Rezeptoren auf der Zelloberfläche.
- Sie können die Zellmembran nicht durchdringen.
- Beispiele: Insulin, Wachstumshormon, GLP-1.
Peptidhormone sind wasserlöslich – daher wirken sie anders als fettlösliche Steroidhormone: von außen, an Rezeptoren der Zelloberfläche.
Wie sie wirken
Da Peptidhormone die fettige Zellmembran nicht durchdringen können, binden sie an Rezeptoren auf der Zelle. Das löst im Inneren eine Signalkaskade aus (zweite Botenstoffe), die die Zellantwort steuert. So wirken z. B. Insulin (Blutzucker), GLP-1 (Sättigung) und Wachstumshormon.
Häufige Fragen
Warum kann man Peptidhormone nicht als Tablette nehmen?
Sie würden im Magen verdaut – deshalb werden Insulin & Co. meist gespritzt.
Allgemeine Information zu Peptiden; Studienlage je Wirkstoff. Keine medizinische Beratung. Verschreibungspflichtige Wirkstoffe nur ärztlich.