Bioverfügbarkeit von Peptiden
Bioverfügbarkeit von Peptiden: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Geschluckte Peptide werden meist verdaut.
- Größere Peptide gelangen kaum intakt ins Blut.
- Viele Peptid-Medikamente müssen gespritzt werden.
Die größte Hürde für Peptide ist der eigene Verdauungstrakt: Enzyme zerlegen sie, bevor sie wirken können.
Warum Peptide oft schlecht oral wirken
Im Magen-Darm-Trakt bauen Enzyme Peptide zu Aminosäuren ab; größere Peptide passieren die Darmwand zudem schlecht. Deshalb werden viele Peptid-Wirkstoffe (Insulin, GLP-1-Analoga, „Forschungspeptide") gespritzt. Kleine Peptide (z. B. Kollagen-Di-/Tripeptide) werden teils intakt aufgenommen.
⚠️ Hinweis
Viele oral beworbene „Wunder-Peptide" sind schon deshalb fragwürdig, weil sie kaum unbeschadet ins Blut gelangen.
Häufige Fragen
Wirken Peptid-Cremes/Kapseln?
Begrenzt – viele Versprechen scheitern an der schlechten Aufnahme.
Allgemeine Information zu Peptiden; Studienlage je Wirkstoff. Keine medizinische Beratung. Verschreibungspflichtige Wirkstoffe nur ärztlich.