Reizdarmsyndrom und Ernährung
Reizdarmsyndrom und Ernährung: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Reizdarm (RDS) = funktionelle Beschwerden ohne Organschaden.
- Die FODMAP-Diät hilft vielen.
- Diagnose und Therapie ärztlich begleiten.
Das Reizdarmsyndrom ist häufig und belastend – Bauchschmerzen, Blähungen und veränderter Stuhlgang ohne erkennbaren Organschaden.
Ernährung beim Reizdarm
Am besten belegt ist die Low-FODMAP-Diät: Sie reduziert bestimmte schwer verdauliche Kohlenhydrate (u. a. in Zwiebeln, Hülsenfrüchten, Weizen, manchen Obstsorten), die bei Empfindlichen Beschwerden auslösen. Sie wird zeitlich begrenzt und am besten mit Ernährungsfachkraft durchgeführt. Auch lösliche Ballaststoffe (Flohsamen) und Probiotika (stammspezifisch) können helfen.
⚠️ Wichtig
Reizdarm ist eine Ausschlussdiagnose – andere Ursachen ärztlich abklären lassen.
Häufige Fragen
Was ist FODMAP?
Eine Gruppe vergärbarer Kohlenhydrate, die bei Reizdarm Beschwerden auslösen können.
Allgemeine Information zu Physiologie/Ernährung; Studienlage je Thema. Keine medizinische Beratung.