Tiefer eintauchen Aktualisiert: August 2026 · ca. 1 Min.

Antimikrobielle Peptide

Antimikrobielle Peptide: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.

Lebensmittel mit Anwendungsgebiete
Inhalt

Auf einen Blick

  • Antimikrobielle Peptide sind Teil der angeborenen Abwehr.
  • Forschung als mögliche neue „Antibiotika".
  • Noch keine breite Anwendung.

Antimikrobielle Peptide (AMP) sind körpereigene „Antibiotika": kleine Eiweiße, die Bakterien, Pilze und Viren direkt angreifen.

Was sie sind

AMP (z. B. Defensine, Cathelicidine) sind Teil der angeborenen Immunabwehr – sie durchlöchern Erregermembranen. Wegen zunehmender Antibiotikaresistenzen werden sie als mögliche neue Wirkstoffklasse erforscht. Interessant: Vitamin D fördert die Bildung körpereigener AMP.

Häufige Fragen

Gibt es AMP schon als Medikament?

Erst in der Entwicklung – breite klinische Anwendung steht aus.

Allgemeine Information; viele „Forschungspeptide" sind nicht zugelassen und nicht ausreichend auf Sicherheit geprüft. Keine medizinische Beratung; keine Aufforderung zur Anwendung.