Antimikrobielle Peptide
Antimikrobielle Peptide: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Antimikrobielle Peptide sind Teil der angeborenen Abwehr.
- Forschung als mögliche neue „Antibiotika".
- Noch keine breite Anwendung.
Antimikrobielle Peptide (AMP) sind körpereigene „Antibiotika": kleine Eiweiße, die Bakterien, Pilze und Viren direkt angreifen.
Was sie sind
AMP (z. B. Defensine, Cathelicidine) sind Teil der angeborenen Immunabwehr – sie durchlöchern Erregermembranen. Wegen zunehmender Antibiotikaresistenzen werden sie als mögliche neue Wirkstoffklasse erforscht. Interessant: Vitamin D fördert die Bildung körpereigener AMP.
Häufige Fragen
Gibt es AMP schon als Medikament?
Erst in der Entwicklung – breite klinische Anwendung steht aus.
Allgemeine Information; viele „Forschungspeptide" sind nicht zugelassen und nicht ausreichend auf Sicherheit geprüft. Keine medizinische Beratung; keine Aufforderung zur Anwendung.